ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist eine Einrichtung, die sich bundesweit für die für die Werte des deutschen Grundgesetztes einsetzt.

Die Initiativen der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH dienen vordienlich der politischen Aufklärung und dem Schutz vor politischem, ideologischem, religiösem Extremismus, seinen gewalttätigen, terroristischen Exzessen, die ebenso von staatlichen Behörden und Gerichten juristisch als extremistisch bewertet wurden. Eingeschlossen darin sind die jeweiligen Radikalisierungsmechanismen in den gesellschaftlichen Sphären und Bereichen. Ein Anliegen ist der Abbau von politischer Radikalität, die mit extremistischen und kriminellen Erscheinungen verbunden ist.

Die Einrichtung setzt sich mit freiheitsfeindlichen und politisch wirksamen radikalen Weltanschauungsbewegungen auseinander, wie dem Rechtsextremismus, dem Islamismus, dem freiheitsfeindlichen Linksradikalismus und Ökoextremismus und andere Erscheinungen, so von Identitätspolitiken, die sich gegen die historischen und aktuellen Errungenschaften einer gelebten demokratischen Kultur richten.

Das Leitbild ist die Idee und die Sicherung und Entwicklung der Praxis einer freiheitlichen, demokratischen, menschenwürdigen und solidarischen, Rechtsstaats-, Leistungs- und Bürgergesellschaft, die die zivilisatorische Funktionalität und die Bedingungen für die Freiheit des Einzelnen als Voraussetzung für die Freiheit aller im deutschen Bundesstaat gewährleisten will.

Die Gesellschaft wurde 2003 als gGmbH gegründet und geht aus dem 1997 gegründeten Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) in Berlin hervor.

Geschäftsführer und wissenschaftlich-praktischer Leiter ist der ehemalige Kriminaloberrat und Dipl.-Kriminalist Dr. Bernd Wagner, der für die Tätigkeit gegen Extremismus und Gewalt vom Bundespräsidenten Joachim Gauck 2014 mit den Verdienstkreuz am Bande geehrt wurde.

Unser Profil

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet. Die Gesellschaft sieht die Grundrechte des ‚Bürgerlichen Verfassungsstaats‘, die tatsächliche Volkssouveränität und Gewaltenteilung als unveräußerlich an, fördert sie und wendet sich zugleich gegen deren Deformationen und postdemokratische Entwicklungen an den Rändern und in der Mitte.

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH geht davon aus, dass der demokratisch verfasste, vom Souverän bestimmte, gewaltengeteilte Rechtsstaat (Legislative, Exekutive, Judikative) als ein komplexes System gestaltet wird, der Freiheit und Würde jedes Menschen dient und alle Grundrechte ausgewogen zu schützen weis.
Das betrifft besonders das Wohl von Kindern- und Jugendlichen, Alten, Behinderten, Schwachen, Unterdrückten, Ausgebeuteten, Bedrängten und Verfolgten. Ein besonderes Anliegen ist der Schutz der Opfer von Kriminalität und andere Rechtsverletzungen, die in die Grundfreiheiten situativ oder strukturell eingreifen oder sie suspendieren.
Dabei unterstützt die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH die entsprechende und konkrete Tätigkeit der staatlichen Institutionen – auf rechtlicher Grundlage – sowie dafür geeignete als auch wirksame NGOs und Bürgergruppen.

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

In der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH werden freiheitsfeindliche Bewegungen analysiert, Lagebilder, Fallstudien, Entscheidungsgrundlagen für Kommunen, Ämter, Bürgerorganisationen sowie Wirtschaftsunternehmen erarbeitet.

Bei finanzierter Nachfrage bieten wir Coaching, Bildungsmodule und Transfers bei der Umsetzung von Initiativen und Projekten in der Auseinandersetzung mit Extremismus und Gewalt an oder vermitteln an andere Kompetenzträger.

Die Einrichtung bietet Ausstiegshilfen und hilft dabei, sich von extremistische Gruppen und Bewegungen zu lösen, bei der politischen und weltbildlichen Orientierung in der komplexen Welt und bei der Überwindung von politischen und persönlichen Irrtümern durch Verstrickungen in Gewalt und des Extremismus.

Durch Publikationen und die Teilnahme an öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten helfen die Initiativen und Projekte der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH bei der Orientierung für die Gegenwart und Zukunft in einer schwierigen Zeit gravierender gesellschaftlicher Umbrüche und politisch-ideologisch multiplen Angriffen auf die demokratischen Kultur.

Der Träger ist nicht parteipolitisch, ideologisch oder konfessionell gebunden und tritt für die strikte Säkularität und politische Neutralität der demokratischen Staatlichkeit ein.

In Trägerschaft der Gesellschaft

Der Träger und seine Partner unterstützen Personen und ihre Angehörigen beim unmittelbaren Verlassen von extremistischen Gruppen und Netzwerken.
Zu diesem Zweck ist die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH Träger der Initiativen EXIT-Deutschland und HAYAT-Deutschland sowie des Diagnostisch-therapeutisches-Netzwerk Extremismus.

In der Trägerschaft der gemeinnützigen Gesellschaft befinden sich darüber hinaus:

  • Zentrum Demokratische Kultur (ZDK), das sich mit Systemaufstellungen, Analysen, Beratung und Coaching von Akteuren beschäftigt (©ZDK-Community Coaching), so im Bereich Rechtsextremismus.
  • AKTIONSKREIS Ehemaliger Extremisten:, in dem ehemalige Rechtsextremisten und ehemalige Protagonisten anderer freiheitsfeindlich-radikaler Bewegungen engagieren und Kampagnen führen, wie:
  • Initiative Rechts gegen Rechts – Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands ist eine vom Zentrum Demokratische Kultur gGmbH entwickelte Form des friedlichen Gegenprotestes im Rahmen von Neonazi Demonstrationen.
  • Initiative HassHilft Die unfreiwillige online Spenden-Aktion sowie die amerikanische Fassung HateXchange.

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH als Herausgeber:

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH mit ihren Initiativen ist Herausgeber :

Dazu arbeitet die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH mit der der edition widerschein als Verlag und dessen Träger zusammen, in den auch die Medienagentur „wiia-network“ eingegliedert ist, die die Zeitschriftenarbeit koordiniert.

Erreichbarkeiten


info[at]zentrum-demokratische-kultur.de

Telefon: +49 (0) 30 420 18 690 | Fax + 49 (0) 30 420 18 508
Computer-Fax/Voicebox: +49 (0) 212 1745890
Mobiltelefon EXIT: +49 (0) 177 2404592
English – Mobiltelefon EXIT 2: +49 (0) 177 2404806
Kernzeiten Büro: Mo. und Do. 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Außerhalb Bürozeiten erreichen Sie die Einrichtung immer per E-Mail.